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Grundregeln
Die zehn Grundregeln der Hundeerziehung
- So früh wie möglich mit der Ausbildung beginnen. Welpe und Junghund lernen leicht und können sich dadurch unerwünschte Manieren gar nicht erst angewöhnen.
- Trainieren Sie eine Übung nach der anderen. Erst wenn der Hund eine Stufe begriffen hat und ordentlich ausführt, können Sie zur nächsten übergehen.
- Anfangs immer mit dem angeleinten Hund üben. Nur dadurch ist gewährleistet, dass das Kommando befolgt wird.
- Ihre Stimme sollte stets angenehm und bestimmt klingen. Lassen Sie sich immer eine Reserve, um durch Heben der Stimme Ihrem Kommando mehr Nachdruck verleihen zu können.
- Immer das gleiche Kommando für die gleiche Übung verwenden!
- Der Hund muss sofort gehorchen. Begnügen Sie sich nie mit zögerlichem Befolgen eines Kommandos. Dominante Hunde testen immer wieder ihre Grenzen und müssen konsequent in diese verwiesen werden.
- Der Hund muss unverzüglich nach der richtigen Ausführung eines Kommandos gelobt werden. Niemals bei fehlerhafter Ausführung loben, sondern die Übung sofort wiederholen.
- Ein Hund hat, genau wie der Mensch, auch manchmal schlechte Tage. Ebenso, wie der Hund Ihre Stimmungen wahrnimmt, sollten Sie dann auch die seinen akzeptieren und auf das Üben verzichten.
- Training muss Spaß machen und im Anschluss daran sollte gespielt werden. Ein paar Minuten können bei jedem Spaziergang zum Üben genutzt werden. Welpen sollten Sie nicht länger als drei Minuten, erwachsene Hunde höchstens zehn Minuten fordern. Trainingseinheiten sollten immer in positiver Stimmung beendet werden.
- Das Benehmen des erwachsenen Hundes spiegelt den Charakter seines Besitzers wider. Je größer der Hund, umso höflicher muss er sein, sonst ist er nicht gesellschaftsfähig und muss zu oft zu Hause gelassen werden. Jede Art von Training stellt für Ihren Hund eine geistige und körperliche Herausforderung dar, die ihn gesund und beweglich hält.